Spvgg Stuttgart Ost schlägt den VfB Obertürkheim mit 6:1

Das Losglück hatte es gut gemeint mit den zwei höchsten Vertretern des Frauenfußballs der Stadt Stuttgart. So trafen in der zweiten Runde des WFV-Pokals die Spvgg Stuttgart-Ost und der VfB Obertürkheim aufeinander.
Für beide Mannschaften war es ein besonderes Spiel, jedoch mit unterschiedlichen Vorzeichen. Der Oberligist aus Obertürkheim, mit drei Niederlagen in die Saison gestartet, wollte mit einem Sieg gegen den Stadtrivalen wieder Selbstvertrauen für die weitere Meisterschaft tanken. Geworden ist daraus allerdings nichts - ganz im Gegenteil. Der Verbandsligist von der Waldebene Ost konnte seinen positiven Trend der letzten Wochen unter der Führung des neuen Trainers Roland Filipovic fortsetzen und siegte völlig verdient mit 6:1.
Nach einem ersten Abtasten zu Beginn des Spiels, übernahm die SpVgg Stuttgart-Ost immer mehr die Initiative. Dabei wusste das Team sowohl mit großer Laufbereitschaft als auch mit spielerischen und taktischen Elementen zu überzeugen. Folgerichtig erarbeitete sich Antonia Eckhardt nach schnellem Umschaltspiel die erste Großchance der Partie. Freistehend scheiterte sie jedoch an der gegnerischen Torhüterin. Nach einer Ecke in der 33. Minute dann das 1:0 durch Sophie Schwägler. Nach der Pause kamen die Ostlerinnen hellwach aus der Kabine. Durch zwei sehenswerte Einzelaktionen von Lena Lindig (49. Minute) und Kathrin Mowlai (51. Minute) erhöhte Stuttgart-Ost schnell auf 3:0. Die Vorentscheidung war gefallen. Als dem Anschlusstreffer durch Dragana Rabrenovic (67. Minute) prompt das 4:1 durch Kathrin Mowlai folgte, war die Messe endgültig gelesen. Catharina Schwägler, mit einem platzierten Kopfball, und Franka Zimmerer, mit einem Traumtor aus 18 Metern, schraubten das Ergebnis schlussendlich auf 6:1.
Eine tolle Leistung der Ostlerinnen, die an diesem Tag eindrucksvoll gezeigt haben, welches Potenzial im Team steckt.
Roland Filipovic