Spielberichte Frauen

Oberliga Baden-Württemberg

In einem ausgesprochen schlechten Spiel der Ostler setzte es in Gottenheim die erste Saisonniederlage völlig verdient. Von der ersten Minute an hatte Ost keinen Zugriff auf das Spiel, und das sollte sich bis zum Schlusspfiff nicht großartig ändern. Zwei unverständliche Nachlässigkeiten führten schnell zum2:0 Rückstand, mit dem es auch in die Pause ging. Jeder erwartete nun den Sturmlauf der Gäste aus Stuttgart und ein leichtes Aufbäumen war auch zu erkennen. In der 52. Min. gelang Ann-Katrin Renner der Anschlusstreffer und als der Schiri in der 61.Min. auf Strafstoß für Ost entschied konnte Catharina Schwägler den Ausgleich erzielen. Doch die nächsten Schnitzer der Ostlerinnen ließen nicht auf sich warten. Das 3:2 und 4:2 waren ebenso unverständliche Fehler, wie sie zuhauf während der gesamten Spielzeit passierten. Zu alledem kam dann auch noch die gelb/rote Karte für den Ost-Trainer, der sich zu heftig über Entscheidungen des Schiedsrichters aufregte. Alles in Allem ein Sonntag zum vergessen. 400 km gefahren, ein miserables Spiel der Ostlerinnen gesehen, 3 Punkte verloren, das war`s.

Am kommenden Sonntag, zu Hause gegen Hegau, sind Mannschaft und Trainer in der Pflicht, das vergangene Spiel vergessen zu machen.    

                                                                                                                              M.H.

Immer wieder ein unangenehmer Gegner diese Herrenberger. Mit Ihren schnellen Flügeln machen sie jeder Mannschaft zu schaffen, und nun haben sie mit Tiffany Schiewe auch noch eine sichere Schützin dazu bekommen. Das alles bekam auch Ost zu spüren. Doch die Heimmannschaft verfügt über eine eingespielte Truppe die den Gegner in der ersten Halbzeit weitestgehend im Griff hatte und bereits in der 8.Min. durch Ann-Katrin Renner das 1:0 erzielte. So ging es auch in die Pause. Die jedoch tat den Ostlerinnen nicht gut. Zum wiederholten Mal brachte eine Unterbrechung das Team aus dem Rhythmus. Fast 25 Min. drängte Herrenberg Stgt.-Ost in die eigene Hälfte und es gelang nicht hinten raus zu kommen. Erst nach dem Ausgleich in der 71. Min durch Schiewe besann sich der Gastgeber auf seine Fähigkeiten und nahm das Spiel wieder mehr in die eigene Hand. Das würde in der 81. Min. auch belohnt. Renner traf zum 2:1 Siegtreffer. Alles in allem ein wenig glücklich, doch nicht unverdient. Wenn frau allerdings weiterhin vorne mitspielen möchte sei eine Steigerung im spielerischen Bereich angeraten, Einsatzwille und Laufbereitschaft hingegen stimmen zu 100 Prozent.                                                                                            MH

Das Topspiel der Oberliga…………hielt was es versprach.

Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Bereits in der 2.Min. traf Ost zum 0:1.

Eine schöne Kombination über Franka Zimmerer und Lena Lindig schloss Ann-Katrin Renner zur frühen Führung ab. Danach entwickelte sich ein rasantes Spiel ohne viel Geplänkel. Beide Teams spielten immer nach vorne und so kam es auch zu einigen guten Chancen auf beiden Seiten. Die Ost-Abwehr war aber so einfach nicht zu bezwingen. Mit überragendem Stellungsspiel hielten Sophie und Catharina Schwägler, Daniela Wertenauer und Anna Schmidt die, mit langen Bällen aus der Abwehr agierenden,  Hegnachern vom Tor fern, und was doch durch kam war sichere Beute der wieder stark spielenden Torfrau Giulia Titze. Mittelfeld und Sturm nahmen schon im Vorfeld der Abwehr einiges ab, indem sie sehr mannschaftsdienlich nach hinten mitarbeiteten.

Doch eine gute Mannschaft wie Hegnach kann man nicht 90 Min. ausschalten. So traf Castor in der 41.Min. zum verdienten Ausgleich.

In der 2.Halbzeit das gleiche Spiel wie zuvor. Auf jeder Seit gab es noch eine „Hundertprozentige“. Doch die Mannschaften waren zu guter Letzt beide zufrieden mit dem gerechten Ergebnis. In der Form sollten Hegnach und Ost in der Lage sein, vorne dabei zu bleiben.

Am kommenden Sonntag um 13 Uhr kommt der VfL Herrenberg auf die Waldebene                                                                                                    MH